Hummus ist das Allerheiligste für Israelis und den gesamten Nahen Osten, vergleichbar mit der Schweizer Rösti. Dieses cremige und köstliche Kichererbsenpüree kann als Nationalgericht des Nahen Ostens bezeichnet werden. Hummus ist ein fester Begleiter zu anderen kleinen Häppchen, bekannt als „Mezze“, und verbindet Menschen über Kontinente hinweg.
Trotz vieler Konflikte vereint dieses einfache Hummus-Rezept die Länder des Orients. Es hat auch bei uns Anklang gefunden, und ich gestehe, dass ich dieser cremigen Verführung erlegen bin. Hummus ist auch in der veganen Küche nicht mehr wegzudenken, und das aus gutem Grund.
Die Zubereitung von Hummus dauert weniger als fünf Minuten und ist kinderleicht. Es schmeckt einfach köstlich. Bereits als Kind haben mich Filme über den Orient fasziniert, ebenso wie die orientalische Küche.
Es gibt zwei Möglichkeiten, Hummus herzustellen. Eine schnelle Methode, bei der man vorgekochte Kichererbsen aus dem Glas verwendet, oder eine etwas langsamere Methode, bei der man die Kichererbsen selbst kocht. Letztere dauert etwas länger, bis die Kichererbsen weich sind.
Beim Kochen von Kichererbsen gibt es einige Dinge zu beachten. Kichererbsen enthalten das unverdauliche Gift Phasin und den Bitterstoff Saponin. Daher sollten die Kichererbsen mindestens 12 Stunden lang in kaltem Wasser eingeweicht werden, wobei das Wasser zwischendurch gewechselt wird.
Das Einweichen hat mehrere Vorteile: Es spült die Gift- und Bitterstoffe aus und verkürzt die Garzeit. Beim Kochen der Kichererbsen sollte das Einweichwasser entfernt und die Kichererbsen gründlich abgespült und weich gekocht werden. Dies dauert in der Regel zwei Stunden.
Kichererbsen sind äusserst gesund. Sie enthalten Ballaststoffe, die die Verdauung fördern, sowie Zink, Eisen und Magnesium, da sie zu den Hülsenfrüchten gehören. Das enthaltene Saponin wirkt blutdrucksenkend und unterstützt Herz und Kreislauf. Ausserdem enthalten Kichererbsen essenzielle Aminosäuren wie Lysin und Threonin, die der Körper für den Aufbau von Proteinen benötigt. Mit einem Proteingehalt von etwa 20% sind Kichererbsen für die vegane Küche unverzichtbar. Sie enthalten viele Mineralien, Vitamine (A, B, C und E) und können sogar beim Kampf gegen Übergewicht helfen.
Und jetzt verrate ich euch noch einen Trick, wie man Kichererbsen schneller weich kochen kann :-). Doch vorher das kinderleichte und einfache Hummus Rezept.
Zutaten Hummus Rezept einfach
1 Dose Kichererbsen, gekocht
1 Knoblauchzehe
100 ml Olivenöl
1 EL Zitronensaft
1 EL Tahin Paste
1 TL Kreuzkümmelpulver
Eine gute Prise Salz
Pfeffer aus der Mühle
Paprikapulver, edelsüß (optional)
Zubereitung Hummus Rezept einfach:
- Kichererbsen, Knoblauch, Olivenöl, Salz & Zitronensaft in einen Mixer geben.
- Anschliessend mit Kreuzkümmel, Tahin und Pfeffer würzen und mit etwas Kichererbsenwasser die Konsistenz bestimmen.
- Und fertig ist das Hummus Rezept.
- Passend zu grilliertem Gemüse oder als veganer Brotaufstrich.
Meine Tipps zum Hummus-Rezept einfach:
Gebt etwas Randen (Rote Beete) mit dazu und ihr habt einen spektakulären pinken Hummus. Die Aufmerksamkeit der anderen ist euch sicher.
Um rohe Kichererbsen schneller weich zu kochen, gebt eine mehlig kochende, geschälte Kartoffel mit dazu und kocht die Kichererbsen weich.
Und wer jetzt denkt, OK, aus Kichererbsen kann man nur Hummus herstellen, der irrt. Das wohl bekannteste Rezept sind Falafeln, aber man kann auch feine Currys und Salate aus Kichererbsen machen, die richtig lecker sind. Sogar ein Baiser kann man aus Kichererbsen herstellen. Interessant ist das für alle Veganer unter Euch 🙂